Praxis für Psychotherapie
Mag. Claudia Gertrude Trausmuth

„Das Essentielle sieht man nicht mit den Augen sondern mit dem Herzen.“

Antoine de Saint-Exupéry

Trauma und Belastungsstörungen

Das Wort Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Verletzung“.
Ein psychisches Trauma ist eine seelische Verletzung, die durch eine oder mehrere Erfahrungen zustande kommt, die so einschneidend sind, dass sie die psychische Verarbeitungskapazität stark übersteigen.

Ursachen:

  • Natur (z. B.: Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunami oder schwere körperliche Erkrankungen sein)
  • Mensch (z. B.: körperliche, sexuelle, emotionale Gewalt, Folter, Überfälle, Kriegserfahrungen, Operationen)
  • Technik (z. B.: Flugzeugabsturz, Unfälle)

Sowohl Betroffenen als auch Zeugen können traumatisiert werden.
Fast alle Menschen, die eine traumatische Erfahrung erleben, zeigen eine starke akute Belastungsreaktion mit seelischen und körperlichen Beschwerden.
Dies sind normale Reaktionen auf einen extremen, nicht integrierbaren Stress, ein Bewältigungsversuch des Körpers und der Seele, das verlorengegangene Gleichgewicht wiederherzustellen. Dabei kann es auch vorkommen, dass die Beschwerden dem belastenden Ereignis erst nach Wochen oder sogar Monaten folgen und subjektiv somit kein Zusammenhang mehr hergestellt werden kann.
Circa ein Viertel der Betroffenen entwickelt eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).

Mögliche Trauma-Symptome

  • wiederholtes Erleben des Traumas in Erinnerungen (Flashbacks)
  • fragmentierte Erinnerung, Verdrängung
  • Albträume
  • emotionales Betäubtsein, Gedanken Gefühle und Bilder aus dem Zusammenhang gerissen
  • Gleichgültigkeit anderen Menschen gegenüber, Teilnahmslosigkeit
  • Freudlosigkeit
  • Vermeidung von Situationen, die Erinnerungen an das Geschehene hervorrufen
  • Angetriebenheit, Übererregtheit
  • Schreckhaftigkeit
  • Schlafstörungen
  • Angst
  • Depression
  • Suizidgedanken

Um einen möglichen chronischen Verlauf zu verhindern, der in einer anhaltenden Persönlichkeitsveränderung münden kann, ist es wichtig, rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Mittels Traumatherapie und unterschiedlichen Traumatechniken kann man sich im sicheren Rahmen, den eine Therapie bietet, mit dem Psychotherapeuten nach der Phase der Stabilisierung an die Traumabearbeitung machen.

Ich biete einige, wirkungsvolle und zugleich schonende Techniken hierfür an (EMDR, EDxTM™, Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP®), Psycho-soziale Notfallversorgung mit Debriefing und Defusing), die im Tempo des Klienten angewendet werden. Es ist wichtig, das abgekapselte traumatische Ereignis wieder einer körpereigenen, psychischen Verarbeitung zugänglich zu machen.

Ich möchte Ihnen Mut machen, es gibt Wege aus der Krise und es ist möglich sich wieder sicher zu fühlen!