Praxis für Psychotherapie
Mag. Claudia Gertrude Trausmuth

„Um an die Quelle zu kommen,
muss man gegen den Strom schwimmen.“

Konfuzius

Sexualität und Sexualtherapie

Sexualtherapie hilft bei Schwierigkeiten mit dem eigenen Sexualleben bzw. bei Störungen mit Krankheitswert, die sich im Sexualverhalten und im sexuellen Erleben auswirken.

Als ausgebildete Sexualtherapeutin kann ich Ihnen versichern, dass sexuelle Probleme nichts Ungewöhnliches sind und Sie nicht allein mit dieser Thematik sind. So zeigt eine Studie aus 2001, dass 44% der befragten Frauen und 39% der Männer in den letzten 12 Monaten sexuelle Schwierigkeiten hatten.

Sexuelle Probleme können Symptome einer körperlichen oder psychischen Erkrankung, wie auch die Folge von inneren oder äußeren Konflikten sein.
Betroffene verzichten jedoch meist aus Scham und Angst auf Abklärung ihres Problems und hoffen, dass es von selbst wieder weggeht. Doch in den wenigsten Fällen kommt man aus dieser Negativspirale allein wieder heraus.
Wichtig bei Leidensdruck ist jedenfalls, das Symptom ernst zu nehmen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Vor einer Sexualtherapie ist es zudem empfehlenswert und essentiell, organische Ursachen auszuschließen.

Verursachende Faktoren von sexuellen Störungen können sein:

  • (frühkindliches) Trauma
  • psychische Erkrankungen
  • körperliche Erkrankungen
  • verletzende Erfahrungen in der Biografie
  • Beziehungsprobleme in der Partnerschaft
  • innerpsychische Probleme im Spannungsfeld zwischen Ansprüchen, Wünschen und realer Verwirklichung (Möglichkeit)
  • Konflikt mit Normen

Mein Ansatz ist ein ganzheitlicher. Körper, Geist und Seele wirken zusammen, wenn es um intime Begegnungen geht.
Ich verstehe Sexualität als Teil der Selbstverwirklichung einer Person.
Sexualtherapie hilft Menschen mit eingeschränktem sexuellen Erleben sich selbst in dieser Dimension des Seins zu erfahren, erweitern und entfalten.

Mögliche Themen, mit denen Sie zu mir kommen können:

  • sexuelle Lustlosigkeit (Libidoverlust, Appetenzstörung)
  • sexuelle Hemmungen und Blockaden
  • sexuelle Aversion
  • Erregungsprobleme
  • Orgasmusschwierigkeiten
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
  • Pelvipathie (chronische Unterleibsschmerzen)
  • Vaginismus
  • Postkoitale Störungen
  • (unerfüllter) Kinderwunsch
  • Geschlechtsidentität
  • Asexualität
  • Homosexualität
  • Bisexualität

Sexualtherapie hilft, psychischen Ursachen auf den Grund zu gehen und nach Möglichkeit zu beseitigen. Psychotherapie kann oft auch bei rein organischen Beschwerden eine Verbesserung der Symptomatik erzielen.

Relevante Bereiche, die ich mir mit Ihnen in der Sexualtherapie genau ansehe, sind u. a.:

  • die Exploration der soziosexuellen Entwicklung, d.h. Beziehungserfahrungen im Elternhaus, Kindheit und Jugend werden genau analysiert, ebenso wie Kommunikationserfahrungen, religiöse/kulturelle Bindungen, elterliche „Botschaften und Aufträge“, Erleben der Pubertät, einschneidende Erlebnisse.
  • die psychosexuelle Entwicklung (Erfahrungen mit Körperkontakt, Zärtlichkeit, Aufklärung, erster Koitus, sexuelle Belästigungen und Übergriffe), Sexualität und Beziehungserfahrungen in früheren Partnerschaften (gegenwärtige Beziehungen, Anzahl, Strukturen etc.)
  • gegenwärtige Beziehungen (Sexualverhalten, erotische Kompetenzen, Bewältigungsstrategien, Erleben, Wahrnehmung)
  • Therapiemotivation

Es geht darum, alte Muster aufzulösen und durch neue, besser passende zu ersetzen.
Reden Sie auch mit Ihrem Partner, was für ihren Körper passt und was nicht gut tut.

Den ersten Schritt haben Sie schon getan, indem Sie gerade diese Zeilen hier lesen und sich informieren!