Praxis für Psychotherapie
Mag. Claudia Gertrude Trausmuth

„Um klar zu sehen,
genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.“

Antoine de Saint-Exupéry

Frauenthemen für Frauen und Mädchen ab 12 Jahren

Im Leben einer Frau gibt es unterschiedliche Lebensphasen und relevante Themen wie beispielsweise Pubertät, Zyklus, Schwangerschaft, Beruf, gynäkologische Erkrankungen, Wechsel, Verluste, Trennungen, Älterwerden, Altern, …

Ich biete Frauen, Möglichkeiten der Klärung von sie betreffenden Themenbereichen, Beratung und psychotherapeutische Behandlung an.
Viele Phasen im Leben vom Mädchen zur Frau sind von tiefgreifenden körperlichen und psychischen Veränderungen geprägt.
Veränderungen, Krankheiten, Ängste können den Gefühlshaushalt und die gesamte Lebensplanung aus dem Gleichgewicht bringen.
Ich bin für Sie bei allen Ihren Fragen zum Thema Frau sein da und höre Ihnen zu. Gemeinsam klären wir Ihre Fragen und suchen nach inneren und äußeren Wegen:

  • Pubertät
  • Schule
  • normal sein/anders sein
  • Ausbildung
  • Beruf
  • Liebe
  • (unerfüllter) Kinderwunsch
  • Schwangerschaft, Mutter werden
  • Mutter sein
  • Gynäkologische Themen
  • Erkrankungen
  • hormonelle Dysbalance
  • Krankheitsgefühl
  • Wechseljahre
  • Trennung
  • Scheidung
  • sexuelle Orientierung
  • Sexualität

Stress und psychische Probleme können den weiblichen Zyklus beeinflussen und stören.
Das Hormonsystem steht in engem Zusammenhang mit unserem Nervensystem.
Es besteht ein Zusammenhang zwischen Östrogen, dem weiblichen Sexualhormon und Serotonin, einem Botenstoff im Gehirn, der eine wichtige Funktion für die Stimmung und auf den Antrieb hat und mit Dopamin neben anderen Neurotransmittern (Botenstoffen) eine wesentliche Rolle spielt.

  • So kann durch Stress etwa das prämenstruelle Syndrom (PMS) begünstigt werden, was sich in Stimmungsschwankungen ca. eine Woche vor Beginn der Menstruation, körperlichen Beschwerden wie Brustspannen, Unwohlsein, Rückenschmerzen, ‚Weltschmerz‘ äußern kann.
  • Während einer Schwangerschaft fühlen sich viele Frauen emotional verletzlicher und sensibler, alle Sinne sind geschärft. Die Welt ändert sich vollkommen.
  • Nach einer Geburt erleben einige Frauen ein Gefühlschaos bzw. eine sogenannte Wochenbettdepression.
  • In der Menopause kann es wiederum zu Regelbeschwerden, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gereiztheit und Entwicklung einer Depression kommen.

Manchmal ist es aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich, schwanger zu werden bzw. zu bleiben (Endometriose, Polyzystisches Ovar, chronische Erkrankungen, schlechte Spermienqualität des Partners, Alter, …).
Kann der Kinderwunsch nicht realisiert werden, bricht meist eine Welt für betroffene Frauen zusammen. Das Leben ohne Kind ist ein gänzlich anderes als mit Nachwuchs, einer eigenen Familie.
Die Betreuung und Begleitung von Frauen, die den Wunsch nach einem Kind haben ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Der repektvolle, achtsame Umgang mit dieser Thematik und empathischer Beistand ist mir ein großes Anliegen. Sich mit dieser Zäsur im Leben auseinanderzusetzen, benötigt viel Vertrauen und Kraft.

Mutter zu werden setzt die eigene Entwicklung und Identität zur Frau voraus, ebenso die Auseinandersetzung mit dieser Rolle. Erfüllt sich der Kinderwunsch nach 9 Monaten (ca. 40 Wochen), die das Baby zur Entwicklung benötigt, muss auch die Frau sich in dieser Zeit an die großen Veränderungen anpassen (Denken, Fühlen, körperliche und äußere Umstände wie Abschied auf Zeit von der Berufstätigkeit).
Wenn schon vor der Schwangerschaft psychische Probleme bzw. Erkrankungen (wie z. B.: Depression, Essstörungen, Ängste oder Zwangserkrankungen) bestanden haben oder traumatische Erfahrungen in der Biofgrafie vorhanden sind, ist die Wahrscheinlichkeit einer postpartalen Depression erhöht.
Auch belastende Lebensumstände wie finanzielle Probleme, fehlende Unterstützung des Partners, fehlendes soziales Netzwerk, Konflikte können psychische Erkrankungen begünstigen und auslösen.

Wenn Frau die unterschiedlichen Lebensjahre ihres Kindes miterlebt, kann es sie an ihre eigene Kindheit erinnern. Dadurch können Erinnerungen hochkommen und alte erlebte Traumata ins Bewusstsein vordringen. Anzeichen dafür können u. a. plötzlich auftretende Ungeduld oder Aggressionen dem Kind gegenüber sein, die man sich selbst schwer erklären kann.
Um dem Kind gegenüber wieder emotional frei zu sein, kann es wichtig und hilfreich sein, sich die eigenen frühen Verletzungen in einer Psychotherapie anzusehen und zu heilen.

Von Frau zu Frau können Sie im geschützten Rahmen einer Psychotherapie alle Themen ansprechen, die Sie bewegen.
Ich bin gerne für Sie da.