Praxis für Psychotherapie
Mag. Claudia Gertrude Trausmuth

„Um klar zu sehen,
genügt oft ein Wechsel
der Blickrichtung.“

Antoine de Saint-Exupéry

Ängste und Phobien – Angsttherapie

Angst (Phobie) hat viele Gesichter, sie ist eines der elementarsten Gefühle, die jeden von Lebensbeginn an begleiten. Obwohl sie uns mit unserer Verletzlichkeit und Schwäche konfrontiert, ist sie nicht weniger wichtig, als lebenserhaltende Bedürfnisse wie Hunger und Durst, Lust und Abneigung etc.

Angst als lebensrettender Warnmechanismus trägt zum Erhalt unserer Existenz bei. Angst hilft uns, uns vor realen Gefahren zu schützen. Sie wirkt in diesem Fall als inneres Signal, das uns mit der angstauslösenden Situation sowie den möglichen schädigenden Folgen konfrontiert und uns dadurch in die Lage versetzt, der Gefahr mit Kampf oder Flucht optimal zu begegnen.
Jedes Angsterleben konfrontiert uns mit unserem Sein, mit unserer Endlichkeit und der immer gegenwärtigen Möglichkeit des Todes. Die Aufmerksamkeit ist auf das gerichtet, was möglicherweise passieren kann, wobei die Anzahl der Möglichkeiten unerschöpflich ist. Flucht kann manchmal sinnvoll sein, doch ist sie nicht ausreichend, um ein erfülltes Leben zu leben.

Man kann vor einzelnen Dingen oder Situationen Angst haben wie z. B. Fliegen, Höhe, Spinnen (Tieren), Nadeln, Blut sehen, Menschenmengen, Einsamkeit…
Oder man kann Angstattacken in Situationen entwickeln, wo man befürchtet, keine Hilfe zu erhalten, keine Fluchtmöglichkeit zu haben, im Mittelpunkt zu stehen oder sich zu blamieren…

Die drei Komponenten der Angst

  • Die körperliche Dimension:
    zumeist verschiedene Symptome gleichzeitig, beispielsweise Herzklopfen, Schwitzen, Zittern, Atemnot, Übelkeit, Schwindel, Brustschmerzen…
  • Die gedankliche und gefühlsmäßige Dimension:
    die Befürchtung, die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden, in Ohnmacht zu fallen, keine Hilfe zu erhalten, nicht fliehen zu können, zu sterben…
  • Die Verhaltensdimension:
    aus einer angstmachenden Situation zu flüchten, ihr durch aktives Handeln entgegenzutreten, sie im vornherein zu vermeiden…

Diese Erfahrungen tragen auch immer ein hohes Maß an schöpferischem Potenzial in sich und können so einen großen Schritt in der Persönlichkeitsentwicklung bedeuten.
Jede Angst kann uns motivieren, verborgene Talente zum Vorschein bringen und uns über das Leben, wie es bisher verlaufen ist und weiter verlaufen soll, Gedanken zu machen. Sie ist vielleicht der Beginn des Versuchs, durch die Auseinandersetzung mit sich selbst, ein glückliches Leben zu leben.

In der Psychotherapie mache ich mich mit Ihnen auf die Suche nach der Ursache für Ihre Angst (Phobie) und kann Ihnen zur Behandlung der Angstreduktion bzw. Löschung der Angst, Hypnose oder Techniken wie neurosomatische Stimulation, Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP®) anbieten.